Lernen Sie Pyura chilensis kennen, den 'Rock'-Organismus, der in seiner Mitte' Organe 'zu schützen scheint.

Es kann buchstäblich Sex mit sich selbst haben, wird von Menschen in Chile und Peru gegessen und enthält einen hohen Anteil an Vanadium im Blut, das so rot wie Menschen ist.
Pyura chilensis - Der lebende Felsen:
So viel vom Ozean ist uns verborgen - fantastische Kreaturen, Tiefseemonster, vielleicht sogar Meerjungfrauen? Das Leben unter unseren Meeren ist voller Geheimnisse, und das Unbekannte ist zweifellos aufregend. Der Adrenalinschub, der mit diesen Kreaturen verbunden ist, die Teil des Reichtums unseres blauen Wassers sind, beschränkt sich jedoch nicht nur auf Erregungsgefühle, sondern auch auf Entsetzen, Angst und vielleicht sogar Ekel. Ein solcher lebender Organismus ist der als Pyura chilensis bekannte Meeresfilter-Feeder.

Pyura chilensis ist mit Seeicheln verwandt und ähnelt in gewisser Weise Seeigeln, ist jedoch entlang der Evolutionsleiter nicht mit letzteren assoziiert. Sein Aussehen reicht aus, um Sie dazu zu bringen, Ihre gesamte Mahlzeit zu übergeben.

Äußerlich sieht es aus wie ein Stein. Aber im Inneren erwartet Sie ein bizarrer Anblick: „Organe“, als ob sie in einem Felsen eingeschlossen wären.
Es hat kein Gehirn, was zu keinen Schmerzen führt!
Pyura chilensis, das selbst kein Gehirn und keine Sinnesorgane hat, wird Sie mit Sicherheit umhauen. Im Gegensatz zu anderen Kreaturen fühlt es keine grouste menschliche Folter.
Nun, es ist ein Essen!
Was für P. chilensis, der den Organismus nicht kennt, schlimmer klingen könnte, ist, dass es sich in bestimmten Ländern um eine Delikatesse handelt.

Es kann in den Gezeitenzonen von Chile und Peru gefunden werden, deren Leute dafür bekannt sind, sich an dieser bizarren Meerestier zu erfreuen.
Mann und Frau - es ist beides!
Der P. chilensis ist ein Zwitter: Er hat beide Geschlechter. Es wird männlich geboren und sobald es einen bestimmten Reifegrad erreicht hat, verwandelt es sich in eine Kreatur, die beide sexuellen Apparate beherbergt. Wenn also eine Person der Gruppe keinen Partner findet, kann sie sich selbst imprägnieren! Eigentlich sie selbst. Das ist die Sache, die es wirklich komisch macht.
Eine gegenseitige Befruchtung ist häufiger, aber es wurde beobachtet, dass Nachkommen, die aus der Selbstbefruchtung stammen, ebenso erfolgreich sind.
Giftiges Vanadium im Blut:
P. chilensis hält eine weitere Überraschung bereit. Sein Blut hat eine extrem hohe Konzentration an Schwermetall-Vanadium: es ist millionenfach höher als seine Umgebung - das Meerwasser.

Vanadium ist giftig für andere Organismen, nicht jedoch für P. chilensis. Die Frage ist nun, ob das Vorhandensein des Schwermetalls für den Menschen, der den Organismus konsumiert, schädlich ist. Die damit verbundenen Auswirkungen sind noch unklar, ebenso wie der Zweck des Metalls noch nicht bekannt ist
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