Begunkodar - Der am meisten frequentierte Bahnhof der Welt

Im Dunkeln nach dem Abend steht der verwunschene indische Bahnhof Begunkodar (Begunkodor) noch heute allein. Die Leute nennen es oft „die Geisterstation“. Die einst blühende Station lebt jetzt mit den Toten!

Der am meisten heimgesuchte Bahnhof Begunkodar:

Bahnhof Begunkodar
Begunkodar Station, Purulia, Westbengalen, Indien

Begunkodar, ein fast verlassener kleiner Bahnhof in Purulia, 325 km nordöstlich der Stadt Kolkata, Indien, der seine eindringlichen Geschichten seit Jahrzehnten von Mensch zu Mensch weitergibt. Der Bahnhof soll es sein extrem heimgesucht von ruhelosen Geistern und Geistern.

In der Dunkelheit der Nacht herrscht eine schreckliche Atmosphäre im Bahnhofsbereich, und überall ist unheimliches Flüstern zu hören. Selbst am helllichten Tag sind auf dem Bahnhofsgelände verdächtige Schritte zu hören.

Der Bahnhof hat genug Berühmtheit erlangt, um als „der am meisten heimgesuchte Bahnhof der Welt“ bezeichnet zu werden. Aus diesem Grund verkehrten an diesem Bahnhof seit 1967 mehr als vier Jahrzehnte lang keine Züge mehr.

Der Bahnhof Begunkodar liegt unter der Leitung der Southeast Indian Railway, Ranchi Division, die von einer Reihe unheimlich eindringlicher Geschichten und vielen Fragen und Kritiken umgeben ist.

Doch weder von der Bahnbehörde noch von den Einheimischen möchte man viel über diesen angeblich verwunschenen Ort erzählen. Und innerhalb der Grenzen dieser Station ist niemand zu sehen, wenn Sie sich fortbewegen.

Bahnhof Begunkodar
Google-Bild © Kousik Sasmal

Einige Einheimische und Bahnquellen sagen, dass der Personenzug Ranchi – Chandrapura – Dhanbad gegen 5:50 Uhr anhält und abfährt. Danach halten keine Züge mehr am Bahnhof Begunkodar. Die Leute verlassen den Bahnhofsbereich so schnell wie möglich. Auch das Stationspersonal bleibt nachts nicht dort.

Die älteren Bewohner erzählen, dass dieser Bahnhof einst den ganzen Tag über voller Menschen war und viele Züge am Bahnhof hielten. Aber heute ist alles Vergangenheit! Selbst tagsüber geht niemand dorthin. Nur ein jahrhundertealtes Gebäude, das allein steht und schreckliche Botschaften in der Luft verbreitet.

Ihnen zufolge „gab es zu seiner Zeit große Bahnhofsbüros, Quartiere und sogar einen beliebten Markt auf dem Bahnhofsgelände.“ Alle Personenzüge hielten dort. Was ist dann plötzlich daraus geworden!“

Eine dunkle Vergangenheit der Begunkodar-Station:

Bahnhof Begunkodor
Google-Bild © Bablu Mahato

Es heißt, dass vor vielen Jahren in den 1960er Jahren ein Bahnhofsvorsteher und seine Frau mitten in der Nacht im Bahnhofsviertel brutal ermordet wurden. Ihre Leichen wurden später aus einem nahegelegenen Brunnen geborgen. Das ist der Beginn aller gespenstischen Aktivitäten der Begunkodor-Station. Bahnarbeiter flohen nach dem Vorfall über Nacht. Auch die Züge hielten nicht mehr am Bahnhof. Man hört, dass der Bahnhof seit der Tragödie nach und nach verlassen wurde.

Viele behaupten immer noch, dort den unersättlichen Geist des Bahnhofsvorstehers zu sehen. Manche sagen, er gehe an den Gleisen entlang und verschwinde dann plötzlich in der Luft – und hinterlässt für sie ein markerschütterndes Erlebnis.

Was Ungläubige über die eindringlichen Legenden der Begunkodar-Station sagen?

Auf der anderen Seite behaupten viele Ungläubige, dass es in der Begunkodar-Station nichts spukt. An dem Bahnhof, der weit entfernt von bewohnbaren Dörfern liegt, fuhr angeblich nur ein Zug. Deshalb wollte dort niemand arbeiten. So begannen sich all diese fiktiven, eindringlichen Legenden unter den Menschen zu verbreiten.

Wiederbelebung der verlassenen Begunkodar-Station:

Begunkodar - Der am meisten frequentierte Bahnhof der Welt 1
Google-Bild © Angshumali Sarkar

Im Jahr 2010 stellte die Eisenbahnregierung den Bahnhof Begunkodar wieder her und sah die Einstellung von drei weiteren Personenzügen vor. Das alte Bahnhofsgebäude selbst wurde gestrichen und als Passagierhaltestelle wiedereröffnet.

Der gegenwärtige Zustand der Begunkodar-Station:

Begunkodar - Der am meisten frequentierte Bahnhof der Welt 2
Google-Bild © Rishiraj Mahato

Trotz vieler Bemühungen hat sich am Bild des Bahnhofs Begunkodar bis heute nicht viel verändert. Nachts scheint kein einziges Licht auf den Bahnsteig. Dort ist kein einziger Passagier anzutreffen. Die Züge fahren nacheinander über die auf- und absteigenden Gleise ab. Und ihre Hörner durchdringen die Stille des Bahnhofs und hinterlassen einen ewigen Frieden.