Ambrose Small, ein kanadischer Millionär und Theaterimpresario, der mehrere in Ontario ansässige Theater besaß, darunter das Grand Opera House in Toronto, das Grand Opera House in Kingston, das Grand Theatre in London und das Grand Theatre in Sudbury, verschwand aus seinem Büro Das Grand Opera House in Toronto, Ontario, am 2. Dezember 1919, am selben Tag, an dem der Verkauf seiner Theater abgeschlossen werden sollte.

Small wollte unbedingt den Deal abschließen, der ihm einen Gewinn von mehr als 1.7 Millionen US-Dollar einbrachte (heute etwa 25 Millionen US-Dollar). Unerwarteterweise hat er nie etwas von dem Geld von der Bank abgehoben. Die letzte bekannte Sichtung von Small ereignete sich am Abend des 2. Dezember 1919. Es war bekannt, dass er gelegentlich verschwand, um Frauen zu treiben und zu feiern, sodass sein Verschwinden mehrere Wochen lang weder gemeldet noch bemerkt wurde.
Small hatte kein Motiv zu verschwinden: Der Millionär nahm weder Geld mit, noch gab es einen Lösegeldschein, geschweige denn Beweise für eine Entführung. Seine Frau vermutete, dass Small mit einer Frau zusammen war, und erst am 3. Januar, einen Monat später, wurde seine Abwesenheit öffentlich gemacht.

Über sein Verschwinden kursierten viele Theorien, etwa dass er von seiner Frau getötet und im Hochofen des Grand Theatre verbrannt worden sei oder dass die Polizei bei seinem Verschwinden geholfen habe.
Die Polizei leitete umfangreiche Ermittlungen ein. Seine Frau Theresa vermutete, dass Small in die Hände einer „designenden Frau“ gefallen sei, aber die Polizei fand keine Kandidaten.
Theresa Small setzte eine Belohnung von 50,000 US-Dollar für Informationen über das Verschwinden und den Aufenthaltsort ihres Mannes aus, falls er lebend aufgefunden wurde, und 15,000 US-Dollar, wenn er tot aufgefunden wurde. Die Belohnung wurde nicht beansprucht. Small wurde 1924 offiziell für tot erklärt. Der Fall blieb ungelöst, bis er 1960 abgeschlossen wurde.
Der Small-Fall bleibt eines der verwirrendsten und legendärsten ungelösten Rätsel Kanadas.




